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Die 9 größten Fehler in Transformations-Prozessen vermeiden

Ziel jeglicher Tranformation von gesamten oder auch von Teil-Organisationen ist, diese überlebensfähig, wirtschaftlich erfolgreicher und leistungsfähig zu gestalten. Bedingt durch den Tranformationsdruck werden häufig gravierende Fehler gemacht, die man bei vorausschauender Planung des Transformations Prozesses weitgehend vermeiden kann.

1. Der Hang zur Selbstzufriedenheit und die bequeme Komfortzone

Nichts ist so gefährlich wie der Erfolg. Weil er blind macht für die Herausforderungen eines dynamischen Wettbewerbs. Die Zeitdauer für die Erläuterung der notwendigen Transformationen auf allen Ebenen des Unternehmens wird daher häufig unterschätzt.

2. Eine ausreichend starke Koalition zur Durchsetzung der Transformationen steht nicht zur Verfügung

Emotional gespeiste Widerstände gegen Transformationen treten in jedem Tranformations-Prozess auf. Daher ist eine starke Koalition notwendig, die den Willen und die Durchsetzungskraft hat, um die Transformationen in der Organisation auch zu bewirken.

3. Die Antriebskraft einer Vision für die Transformation wird unterschätzt

Eine kurz gefasste, attraktive Vision ist die inspirierende Bindekraft der Transformation und kann nicht überschätzt werden. Sie rechtfertigt und lenkt die zur Transformation notwendigen Maßnahmen und sorgt gewissermaßen für ein sich selbst-verstärkendes Momentum.

4. Unzureichende Kommunikation der Transformation auf allen Ebenen

Am effektivsten ist die regelmäßige, möglichst persönliche Kommunikation über die erreichten Ergebnisse der Transformationen, um Unsicherheiten nicht erst aufkommen zu lassen.

5. Keine umgehende Beseitigung aufgetretener Widerstände und Hindernisse

Sachliche Hindernisse oder sonstige Widerstände werden gerne zum Anlass genommen, den Transformations-Prozesse zu verlangsamen oder sogar zu blockieren, um dann in die Komfortzone zurückkehren zu können.

6. Es werden keine schnellen Erfolge erzielt und kommuniziert

Nichts motiviert so sehr wie der Erfolg - zumal wenn er mit erheblichen Anstrengungen errungen wurde. Daher müssen Erfolge im Transformations-Prozess möglichst schnell erzielt, sichtbar gemacht und gebührend „gefeiert“ werden.

7. Insellösungen verhindern nachhaltig tragfähige Transformationen

Im Bemühen, möglichst schnelle Lösungen zu erreichen, werden Abhängigkeiten zwischen Prozessen häufig übersehen, so dass die vorhandenen „Insellösungen“ endgültig einzementiert werden.

8. Der „endgültige“ Sieg wird zu früh gefeiert

Zeitdauer und Tiefe der erreichten Tranformationen werden häufig unterschätzt. Das Tagesgeschäft, „um das man sich nun endlich kümmern muss“, gewinnt die Oberhand: Die Initiatoren des Transformations-Prozesses ziehen sich zurück, und die verstärkt auftretenden „Widerständler“ sehen eine gute Chance, den gesamten Prozess zu unterminieren oder sogar zum Erliegen zu bringen.

9. Die erreichten Transformationen werden nicht ausreichend abgesichert

Die veränderten Einstellungen und Arbeitsweisen sind durch neue arbeitserleichternde Instrumente oder neue Regeln in der Organisation unbedingt zu verankern. Denn durch den Druck des Tagesgeschäfts werden die erreichten Transformationen sonst sehr schnell zurückgenommen. Der stabilisierende Einfluss der Unternehmensführung ist dabei von entscheidender Bedeutung.

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